Anne-Kathrin Pevec: Schulen und Kindergärten sind wichtig!

Foto-Collage: Frau mit Brille und zusammengebundenen, braunen Haaren vor Sternenberghalle

Ich bin geboren in Sindelfingen und lebe nun schon seit 2011 in Friesenheim. Momentan steht meine Familie an erster Stelle. Ich engagiere mich im Elternbeirat in der Grundschule und auch im Kindergarten helfe ich gerne. Nebenbei arbeite ich noch in Teilzeit als Krankenschwester im Ortenau Klinikum in Offenburg. Wenn es die Zeit erlaubt bin ich gerne in unserem Garten oder aktiv in der Natur unterwegs.

Meine Intention

Ich wohne seit 8 Jahren mit meiner Familie in Oberweier. Ich habe einen 7jährigen Sohn und eine 3jährige Tochter. Besonders liegen mir daher unsere Kindergärten und Grundschulen am Herzen, für die ich mich gerne aktiv einsetze.

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Rainer Erb: Ich fordere eine klimaneutrale Gemeinde

Foto-Collage: Mann mit kurzem, dunklem Haar links, im Hintergrund Historisches Rathaus Friesenheim

52 Jahre, Physiotherapeut und Imker

Meine Familie und ich wohnen im Ortskern von Friesenheim in einem Holz-/Lehmhaus, das wir unter ökologischen Gesichtspunkten errichtet haben.

Auf unserem Freizeitgelände unterhalten wir einen biologischen Gemüse- und Obstgarten. Dort haben wir auch Bienenvölker stehen.

Eine weitere Leidenschaft ist mein Beruf – die Physiotherapie.

Bei meiner Arbeit im Verein „Leben mit Behinderung Ortenau“ bin ich im Betriebsrat engagiert. Hier kann ich Erkenntnisse aus meinem ersten beruflichen Werdegang als Diplom-Betriebswirt VWA einbringen.

Ich liebe es, mich an der frischen Luft, in der Natur zu bewegen: Im Garten, beim Holzmachen im Wald, auf dem Fahrrad beim Pendeln zwischen den Arbeitsstätten.

Meine Intention

„Fridays for future“ geht uns alle an. Ich fordere eine klimaneutrale Gemeinde Friesenheim. Außerdem müssen Umweltgifte wie Glyphosat und Neonicotinoide vollständig verboten werden.

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Frauke Bandel – Ein Leben für Jugend und Solidarität

Foto-Collage, rechts Frau mit Brille und kurzen, silbernen Haaren, im Hintergrund Dorf-Panorama

Bis zur meiner Rente war ich in einem Jugendreferat der Diözese Rottenburg-Stuttgart als Verwaltungsangestellte tätig. Schwerpunkt Jugendleiterschulungen, Kinderfreizeiten und die ganze Verwaltung.

Seit 2011 wohnen wir in Friesenheim. Hier bin ich Mitglied im Netzwerk Solidarität und kümmere mich um geflüchteten Menschen. Zur Zeit betreue ich eine Familie aus Afghanistan.

Des Weiteren bin ich seit über 30 Jahren Mitglied bei der KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) und im TV Friesenheim.

Meine Intention

In den 7 Jahren, in denen ich hier wohne, hat der Verkehr erheblich zugenommen. Ich möchte mich für eine bessere Verkehrsinfrastruktur einsetzen, z. B. sichere Fahrradwege, Carsharing-Angebote, Bürgerbus usw.

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Öfters mal RADELN oder WANDERN, das macht Spaß…

von Sieglinde Schreiner

und ist zudem noch sehr gesund! Nicht nur für unseren Körper, nein, auch für unseren Geist.

Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass Radfahren und alle anderen Formen von Ausdauerbewegung (kein Hochleistungssport) uns körperlich und geistig fit halten. Selbst wenn wir erst in höherem Alter mit Ausdauersport beginnen sinkt das Demenzrisiko deutlich. Diese und weitere Erkenntnisse kannst Du in dem Buch „Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke“ von Dr. Manuela Macedonia nachlesen.

Wenn wir dies verinnerlichen und dann auch noch die Vorteile für Wohn- und Lebensqualität sowie den Klimaschutz hinzunehmen, dann sollte es doch für uns alle ein erstrebenswertes Ziel sein, Friesenheim zu einer RAD-GEMEINDE zu machen.

„Wo das Auto nur noch Gast ist“

Oohjee, die Wahnvorstellung für viele Autofahrer*innen. Nein, liebe Friesenheimer. In einer Stadt oder einer Gemeinde zu leben, in der wir kein Auto benötigen sondern fast alle Wege mit dem Fahrrad und den Rest zu Fuß, mit dem Bus oder einem Lastenrad mit E-Antrieb machen können, ist keine Wahnvorstellung. In den Niederlanden gibt es eine 50.000 Einwohner zählende Stadt namens Houten, die genau das macht. Und die Stadt wurde so groß, weil sie dieses Konzept der radfreundlichen Stadt bereits seit den 1970er Jahren verfolgt und konsequent umsetzt.

Wer mehr darüber lesen möchte, dem empfehle ich den Artikel auf zdf.de.

Wenn wir uns hierbei noch vorstellen, wie ruhig und sicher es vor unserer Haustür, vor dem Laden und auf dem Weg zur Arbeit wird, wenn Autos nur noch selten zu sehen, hören und riechen sind, dann ist das eher eine schöne Vorstellung. Und dank Pedelecs ist Radfahren heutzutage für fast jeden Menschen machbar.

Unsere Forderungen

Wir fordern ein schlüssiges Verkehrskonzept incl. eines Radwegekonzeptes. Dies sollte unter anderem einen durchgängigen Radweg in Ost-West-Richtung beinhalten. Hierbei geht es uns um eine befahrbare Unterführung des Bahnhofs sowie einen Radweg von Schuttern ins Ried.

Wir fordern auch eine bessere Beschilderung für ortsfremde Radfahrer*innen. Jeder Gast sollte sich auf dem Rad genauso gut und einfach in unserer Gemeinde zurecht finden wie mit dem Auto.

Quelle: merkur.de – Bild: © Stefan Schuhbauer-von Jena

Wir fordern auf der B3 innerorts Radfahrschutzstreifen sowie Standspuren und Haltezonen für Radfahrer an den Ampeln. Damit können Radfahrer ungefährdet und vorrangig Ampelkreuzungen queren.

Warum diese Haltezonen sinnvoll sind, wird in diesem zeit.de-Artikel sehr gut erläutert.

Zur Steigerung der Lebensqualtität entlang der Straßen sowie zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer fordern wir die generelle Einführung von Tempo 30 innerorts.

Weitere Hilfestellung für die Umgestaltung von Ortsdurchfahrten gibt es in der Broschüre des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg.

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Wann werden wir aktiv?

Foto-Collage: Mann mit Brille und hoher Stirn vor kleinen Kirche im Grünen

von Jochen Walter, Oberschopfheim

Die Kinder sind keine Erwachsenen und dürfen entsprechend unserer Gesetze in Deutschland nichts entscheiden. Darum regen sich manche undemokratischen Akteure in Politik und Wirtschaft auf. Sie wollen, dass sich Kinder wie Kinder verhalten: sie sollen ruhig sein, unpolitisch bleiben und brav zur Schule gehen. Sie sollen für ihre Zukunft lernen gehen.

Für welche Zukunft denn? Diese Zukunft, die wir durch unser Handeln nachhaltig zerstören? Dies ist leider immer noch die einzige Form der Nachhaltigkeit, die wir, v.a. Wirtschaft und Politik, bereit sind umzusetzen. Aber auch wir Bürgerinnen und Bürger, da wir den Entscheidern Glauben schenken, dass es ohne den Schutz von Wirtschaftsinteressen den sprichtwörtlichen „Bach hinuntergeht“.

Fernsehen macht intelligent

… zumindest, wenn mensch die richtigen Sendungen schaut.

Wer von meiner Generation kennt das nicht? Ich bin 50 Jahre alt und durfte mir als Kind ab und zu vorhalten lassen, dass zuviel Fernsehen dumm macht. Dem kann ich rückblickend durchaus zustimmen.

Wenn ich damals Sendungen wie Die Anstalt vom ZDF hätte ansehen können (müssen), dann hätte ich entgegen halten können: Nicht fernsehen macht dumm!

Wenn solche Sendungen oder auch Dokus und Reportagen aufbereitet im Unterricht betrachtet würden, dann könnte daraus etwas wirklich sinnvolles entstehen.

Die Macher von „Die Anstalt“ belegen ihre bissigen Sketche mit einer riesigen Latte an Fakten und Quellen, die einem das Lachen im Halse stecken lässt. So auch bei der Sendung vom 9. April 2019 – zu sehen in der Mediathek.

Wir können nun weiterhin den Kopf in den Sand stecken und ohnmächtig jammern „die tun doch eh was sie wollen“. Oder wir fordern die Politiker*innen auf allen Ebenen endlich zum Handeln auf. Genauso wie wir uns selbst immer wieder zum Handeln zwingen sollten.

Nicht Handeln ist „kriminell“

Wer nichts unternimmt, weder in seinem eigenen Leben noch in Form von Forderungen an die Entscheider auf verschiedensten Ebenen, handelt in meinen Augen kriminell – auch wenn dies derzeit noch keinem Straftatbestand entspricht. Wer davon weiß, wohin wir „steuern“ und trotzdem nichts unternimmt, ist nicht einfach Mitläufer. Er oder sie ist Mittäter*in (egal ob mit oder ohne Gender-Sternchen). Wir machen uns an allem mitschuldig. Vor allem im moralischen Sinn. Unsere Kinder und Enkel müssen dies ausbaden, ob sie wollen oder nicht.

Stellen wir uns doch mal vor, was wäre, wenn wir alle mehr Radfahren, wenig bis kein Auto fahren, wenig bis kein Fisch, Fleisch und Wurst essen, keine Flugreisen unternehmen. Stellen wir uns mal vor, wie es wäre, wenn wir uns saisonal, regional und fair versorgen. Was wäre so schlimm daran, wenn wir dadurch unseren Kindern eine Welt erhalten könnten, die wenigstens noch so ist, wie sie heute ist?

Jochen Walter, Mitglied bei DiB, Oberschopfheimer GLU-Kandidat

Die GLU fordert seit 35 Jahren ein Umdenken

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Unser Programm steht!

So, geschafft. Aus den Ideen der GLU-Gemeinderäte und der Kandidat*innen haben wir ein Programm gezimmert. Wir haben die Prämisse „Global denken, lokal handeln“ fortgeführt. Wir haben die aktuellen Erkenntnisse zum Klimawandel betrachtet und daraus unsere Forderungen entwickelt oder angepasst.

Unser Wahlprogramm wurde am 29. April um 20 Uhr in gedruckter Form im Nebenzimmer des Gasthaus Krone in Friesenheim vorgestellt. Die Presse wird darüber berichten.

Du kannst unser Programm auch jetzt schon online lesen:

Wahlprogramm 2019 der GLU – bitte klicken!

Wir werden uns anstrengen, die Forderungen im Gemeinderat durchzubringen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, reichen dafür 4 Sitze nicht unbedingt aus. Daher: unterstütze unsere Arbeit am 26. Mai 2019 mit deinen 22 Stimmen.

Wähle ökologisch nachhaltig für Friesenheim. Wähle GLU!

Unsere Kandidat*innen:

Foto: See mit Enten, im Hintergrund Ufer mit Bäumen, blauweißer Himmel

Wer unsere Liste noch nicht im blickpunkt der Gemeinde Friesenheim entdeckt hat, hier schon mal die Namen in alphabetischer Reihenfolge:

Weitere Informationen zu unseren Kandidat*innen in Kürze hier auf der Webseite unter „Kandidatinnen“ oder automatisch per Newsletter.

Das grüne Wahlprogramm

Wir sind den letzten Zügen um unsere und auch Ihre Ideen für eine generationenverträgliche Politik der kommenden fünf Jahre in der Gemeinde zu formulieren.

Es rauchen die Köpfe, es qualmen die Tasten, 
doch was bleibt uns übrig, ohne zu copy and pasten!
Wir wollen Akzente für Gemeinde und Natur,
da braucht es viel Zeit und Hirn pur.