Elke Obenland: Grund und Boden lassen sich nicht vermehren!

Foto-Collage: Frau mit langen, braunen Haaren vor einem historischen Haus.

52 Jahre, Mediengestalterin und Imkerin.

2015 bin ich von Lahr nach Friesenheim gezogen. Schnell war ich begeistert davon was dieser Ort mit seinen Ortsteilen alles bietet.

Durch die Liebe zur Natur kam ich zu meinen landwirtschaftlichen Hobbies wie Hühnerhaltung, einem Acker den ich mit 2 Nachbarinnen bestelle und letzendlich zum Imkern. Die Nähe zu den Bienen hat meinen Blick für die empfindliche Symbiose von Natur und Umwelt geschärft.

Foto: natürliche Steilwand mit Löß, blühender Hecke und vielen Insekten-Wohn-Höhlen
Lößwand mit Öko-Insektenhotels, Foto: E. Obenland

Darum ist es dringend notwendig Wald und Grünflächen zu schützen. Feuchtwiesen, Streuobstwiesen, Hohlwege und Hecken müssen erhalten und wieder geschaffen werden. Ein schönes Beispiel für den Erhalt sind die Hohlwege. Bei einem Spaziergang zu den Weinbergen kann man an den Lösswänden beobachten wie gut besucht diese natürlichen Insektenhotels sind.

Eine intakte Natur vor der Haustür bedeutet Erholung, Wohn- und Lebensqualität.

Wir und die Gemeinde können viel für unsere direkte Umgebung tun. Die Begrünung vom neuen Ortskern wäre ein Anfang.

Meine Intention

Renaturierung ist teuer und oft nicht mehr möglich. Darum sollte bei allen Entscheidungen für die Gemeinde der Schutz der Umwelt berücksichtigt werden.